Lebenserfahrungen des "scheineiligen" Franz Alp im Juli 2010
Lebenserfahrungen des "scheineiligen" Franz Alp Liebes Fahrendes Volk! „Brüste? Wieso Brüste?" Das ist die Standartantwortfrage von Holger, wenn er wieder mal nur die Hälfte mitbekommen hat. Das Gelaber war beim ersten Mal echt witzig, die Jahre darauf hat‘s schwer genervt. Inzwischen ist es gut abgehangen und wird ertragen wie Manu‘s alte Guzzi, die dauern verreckt.
Marotten nennen wir alten Männer und Frauen vom Club diese Dinge. Und da wir alle sowas haben, ertragen wir's bei den anderen tapfer.
Nur mit Karl Heinz will das nicht klappen. Er hat ungefähr 78 Motorräder in einer Scheune und plant seit 17 Jahren ein Museum. Das keines der Kräder museumswürdig ist, ist ihm egal. Dass er die Dinger behandelt wie Dreck, tut in der Viertaktseele weh, denn auch die hinterletzten 0815 Motorräder haben was Besseres verdient.
Wenn wir also ohne Karl Heinz beinander sind, haben wir auf diese Weise ein Lieblingsthema, und zwar abendfüllend: Karl Heinz, der Motorraddepp. So gesehen ist er auch voll akzeptiert. Er ist unser Themenlieferant Nummer eins und gibt uns nebenbei das gute Gefühl alles, aber auch wirklich alles richtig zu machen.
Euer „scheineiliger" Franz Alp grüßt mit diesen Zeilen alle Karl Heinze in diesem Universum.
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