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Sabines Sommer 2007 "mittendrin" / in und um Bad Rodach rum...

Eine Kooperation von Sabine Reußner (Text)
und Brigitte Derigs (Bilder)
...zwei, die sich gleich sympathisch waren!

 


Sommer 2007 war`s und wir fuhren zum "MotoRoute Touren-Treffen" nach Bad Rodach. 

 



Voller Erwartungen
sind wir
zur „Alten Molkerei“,
dem Ausgangshotel
für eine Woche
tolle Touren gefahren.


Die Landschaft um Bad Rodach verspricht viel, hält aber noch viel mehr… 
Das Hotel ist gemütlich,
die Zimmer sind sehr ansprechend, die Betten wirklich rückenfreundlich,
der Service ist klasse und das Essen göttlich.

 

 

Täglich erlebten wir spannende Touren auf einsamen Straßen,
durch kleine verträumte Städtchen oder zu interessante kulturellen Sehenswürdigkeiten.

 






In die verschiedenen Himmelsrichtungen führte uns der Weg
wie z.B. Rennsteig, Schwarzatal, Thüringer Wald oder
entlang der Porzellanstraße und nach Bamberg,
nie wurde irgendjemand überfordert oder allein gelassen,
immer wurde Rücksicht genommen.

 

 

 



Vom vielen Schauen und Gucken waren wir abends zufrieden, glücklich und erledigt.
Damit wir wieder regenerieren konnten,
erwarteten uns die täglichen Speisungen am phantastischen Buffet,
welches jeden Abend unter einem anderen Motto stand.
Ich schwöre,
nach einer Woche „Diät a la Alte Molkerei“* passte die Lederhose nicht mehr!

 




 

Jeden Abend wieder
kamen wir zu dem Resümee:
die Landschaft
um Bad Rodach ist so
interessant und
abwechslungsreich,
dass eine Woche touren
längst nicht ausreichen
auch nur einen Bruchteil
davon kennen zu lernen.
Auch die Guides
machten einen perfekten Job,
egal, ob mal wieder
Umleitungen oder Baustellen
von den geplanten Routen
ablenkten oder
sich sonst wie ein Problem oder
Sonderwünsche ergaben.



Ich erlaubte mir so einen Sonderwunsch.
Über zwei Jahre bin ich jetzt auf meiner kleinen heißgeliebten GS
durch die Lande gefahren.
Nun stelle ich fest, dass sie mir etwas „zu klein“ geworden ist.
Thomas, der Freundliche von BMW Coburg und vor allen Dingen Gerd, der Guide,
und natürlich alle Mitglieder meiner Gruppe, machten es dann möglich:
ich lieh mir eine große Kuh aus,
eine 1200 GS, um zu sehen, wie es so ist mit einem richtig großen Motorrad.

 

  



Die GS war nigelnagelneu,
ich war total aufgeregt!
Alles war fremd,
aber die Gruppe war nachsichtig und
gönnte mir das Vergnügen.

Nach anfänglichen Unsicherheiten und etwas Einfahren,
wurde es für mich der absolute Spitzentag.
Den ganzen Tag fuhr ich hinter dem Guide her und
verpasste keinen Anschluss mehr.
Es war berauschend so viel Kraft zu spüren.
Die ganze Zeit, so sagte es jedenfalls Gerd, sah er in seinem Rückspiegel,
dass in meinem Gesicht nur ein großes Grinsen war.

 

 

 

Alle in der Gruppe waren lieb und rücksichtsvoll,
wenn ich das große Teil mal abwirkte und
nicht so schnell wieder in die Hufe kam.


Glücklich aber auch ein wenig traurig
gab ich abends das Motorrad zurück und
als ich mich dann auf meine Kleine setzte,
dachte ich, ich fahre ein Spielzeugmotorrad.
Aber egal, es ist meins und besser als keines!

 

 

Danke, Euch allen,
dass ich nun weiß was ich im nächsten Jahr machen möchte:
ich fahre wieder nach Bad Rodach mit einer 1200 GS.
 

 

Sabine aus Berlin



*
Für diese sehr ausgewogene "Diät"
waren natürlich - wie immer -
Nicole und Tobias von den "Rösler Stuben" zuständig!
Da fällt "nein sagen" echt schwer!

 


...und nun noch ein paar weitere Impressionen:

 

 

 

 

  





 

 






 

 

 

Demnächst mehr! Wir sind schon wieder fleißig zugange...