| Das Fazit zu den Reifen: Die GS hat mit dem K 60 ein deutlich agileres Handling als mit dem serienmäßigen Bridgestone Battle-Wing. Auch die starke Spurrillenempfindlichkeit ist fast vollständig verschwunden. Während der Hinterreifen schon nach kurzer Zeit Vertrauen einflößt, braucht der Vorderreifen einige hundert Kilometer bis er optimal arbeitet. Dies liegt jedoch weniger am Reifen als an der Gewichtsverteilung der F800GS. Nachdem beide Reifen eingefahren sind, bieten sie auch bei den niedrigen Temperaturen und nasser Straße viel Haftung und einen großen Grenzbereich ohne Überraschungen, was übrigens auch für trockene Straßen zutrifft. Im Gelände bietet der Reifen sehr viel Grip. Auch bei der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h mit M+S Kennung zeigt der Reifen keine Schwächen. Lediglich der Abrollkomfort des Vorderreifens lässt anfangs bei niedrigen Geschwindigkeiten unter 40 km/h etwas zu wünschen übrig. Gefahrene Strecke rund 650 km. Verschleiß hinten 1 mm, vorne nicht messbar. Profiltiefe vorne und hinten neu 6 bzw. 12 mm.
|