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Zu Gast in der Redaktion: Yamaha XT 1200 Super Teneré

 


Yamaha XT 1200 Super Teneré mit Heidenau K60 Scout
16. Mai 2011
Jungfäulich und in ihrer schönsten Lackierung - die Alternative zu BMWs GS.

Vor dem Start zur ersten Tour wird sie jedoch ein paar neue Sohlen von Heidenau bekommen. Der Test des K60 Scout auf der Teneré dient derzeit noch der Entwicklung und Abstimmung. Derzeit ist dieser Reifen für die XT noch nicht lieferbar.

Ab 22. Mai wird die XT dann gemeinsam mit der neuen Honda VFR diverse Fischbrötchen an Nord- und Ostsee zu Gesicht bekommen. Mehr über eine tolle Tour entlang der Schlei alsbald hier und später auch im MotoRoute Magazin.

Was ist wissenswert zur "großen XT?
Die erste Tour natürlich bis zum Udo, der für uns die Reifen wechselt. Erster Eindruck - klasse, die Sitzposition. Aufrecht, gut hinter der Scheibe und dennoch einen Touch nach vorn um Kraft auf die Rasten zu bekommen.
Motor läuft ruhig und die Gasannahme lässt viel erwarten.

Schwieriger gestaltet sich der Aus- und Einbau des Hinterrades. Udo meint, daß er hierzu ein ganzes Eck länger gebraucht hat, als zB.: bei der GS.

Gepäcksystem: Erster Eindruck, toll. Große Koffer, nach oben öffnend. Der Verschluss arbeitet gut. Die Koffer sitzen fest und es ist kein Spiel zu spüren.

Windschutz: In Verbindung mit Schuberth´s C2 perkekt. Keine lauten Windgeräusche, kaum Verwirbelungen.

Nachteil des Motorrades: Das Gewicht. Wie schon bei Hondas Varadero ist auch hier ein echtes Monstrum entstanden. Will der Markt so schwere und große Reiseenduros? ...können Honda oder Yamaha nicht mehr bieten, wie zB.: Triumph und BMW mit ihren 800ern?

Optik: Uns gefällt sie wirklich gut - gerade in dieser 2-farbigen Kombination. Dazu der etwas grobere K60 von Heidenau - das sieht einfach klasse aus.

Ab 22. Mai geht die XT 1200 Super Teneré mit uns auf Reise. Danach werden wir mehr aus dem Nähkörbchen plaudern. Die Tour mit der XT gibts dann spätestens im nächsten MotoRoute Magazin.




Fazit der ersten und ausgedehnten Kilometer über kleine Strässchen mit Sozia:
Sozia sitzt hervorragend und auch der Fahrer hat einen richtig guten Platz gewählt. Stramm genug für lange Touren, aber nicht hart.
Die Bilder zeigen die XT in den Langen Bergen, der Heimat rund ums MotoRoute Hotel Alte Molkerei .


Das Fahrwerk der XT ist straff, ohne übertrieben sportlich zu wirken.Genial ist der Wahlmodus zwischen Sportlich und Touristisch. Schalter auf "S" und XTchen donnert und bolzt los, als wäre man mit der LC8 von KTM unterwegs - nur bequemer. Wir haben dann im Soziusbetrieb doch lieber den Touristenmodus gewählt.


Trotz herrlicher Abendstimmung haben wir die XT dann doch noch in den Stall gebracht.
Anmerkung dazu: Wir wünschen uns, daß Heidenau´s K60 Scout bald eine Freigabe für dieses Motorrad bekommt. Zumindest hier in den Langen Bergen und auf kleinsten Strassen haben ein Motorrad und sein Reifen auf genialste Weise zueinander gefunden.
Der seit einigen Wochen bei uns im Test befindliche Helm von UVEX , der neue GT 500 hat ebenso einen guten Eindruck in Verbindung mit der XT hinterlassen. Sehr bequeme Passform und nicht übertrieben laut hinter der Scheibe der XT.
Der Mechanismus des Helmes arbeitet gut und lässt sich leicht bedienen. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Yamaha XT 1200 SuperTeneré & Heidenau K60 Scout

 

Fertig für die Tour in Deutschlands Norden.